mein neues logo

6000 Tage Selbständigkeit! Darauf bin ich sehr stolz. Und dankbar für alles, was ich unter dem Label „Atelier für Erkenntnis und Gestaltung“ gemeinsam mit tollen Kunden realisieren durfte. Und ein guter Moment, um mich und mein Business auf den Prüfstand zu stellen. Wie will ich sein? Wo will ich hin? Ein neuer Name war schnell gefunden: Studio Eden. Aber – wie sollte das Ganze nun aussehen?

Ein neues Erscheinungsbild zu kreieren, ist eine tolle Aufgabe. Stellen Sie sich Ihr Unternehmen als Person vor! Welchen Kleidungsstil bevorzugen Sie? Klassisch, lässig, trendy? Welche Farbe hätte Ihr Lieblingsjacket? Tragen Sie Bundfaltenhosen oder lockere Jeans? Welche Frisur? Tragen Sie Hut? Wie verhalten Sie sich? Wie sprechen Sie mit Kunden, Dienstleistern, Partnern? Welche Umgangsformen pflegen Sie? Sicherlich habe Sie Wertvorstellungen. Welche sind es? Was ist Ihnen wichtig? Die Antworten auf all diese Fragen bilden die Corporate Identity eines Unternehmens oder einer Marke. Zum ersten Mal habe ich mir diese Fragen auch selbst gestellt.

Ein neues Logo entsteht

Der zentrale Baustein einer CI ist das Corporate Design. Hier natürlich elementar: das Logo oder Signet. Ein Logo ist das Symbol Ihrer Unternehmenspersönlichkeit, quasi Ihr Stellvertreter, wenn Sie nicht selbst mit Ihrem Gegenüber kommunizieren können. Ein Logo kann keine Geschichte erzählen (was Kunden sich oft wünschen), aber es ist in der Lage, Sie unverwechselbar und einzigartig darzustellen, eine Haltung und ein Gefühl zu vermitteln.

Mein neues Logo sollte nicht am Computer entstehen, sondern ich wollte es – quasi back to the roots – mit meinen Händen kreiieren. Also griff ich zu Papier und Schere und begann ganz analog zu experimentieren. Und plötzlich lag es vor mir:

Schneiden, falten, legen – und plötzlich ist es ein E!

Genau danach hatte ich gesucht: lebendige Typo und gleichzeitig etwas Dreidimensionales, etwas Räumliches.

Im nächsten Schritt musste das Papier-E digitalisiert werden. Es folgte ein langer Weg des Gestaltens und Ausprobierens… Ich will Sie nicht langweilen, deshalb hier nur ein paar Versionen von gefühlt 3815 Varianten:

Ok, die Form war gefunden. Aber falls Sie und ich uns schon einmal persönlich begegnet sind, werden Sie denken, dass Rosa und Babyblau nicht wirklich zu mir passen. Wie recht Sie haben!

Also stand ich vor der nächsten Aufgabe: Hausfarben definieren.

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